Wie Erinnerungen uns effektiver machen

Es ist immer wieder erstaunlich wie der Mensch Erinnerungen abspeichert. Einige davon mehr und andere weniger intensiv.

Ich kann beispielsweise noch heute genau erkennen, welches Parfum das von meiner ersten großen Liebe mit 15 war. Gleichzeitig versetzt mich dies auch wieder in dieses angenehme Gefühl, welches ich mit dem Duft assoziiere. Sinneseindrücke werden vom Gehirn mit Emotionen in Verbindung gebracht und in dieser Kombination abgespeichert. Wie gesagt manche mehr, andere weniger intensiv.

Dieser Reaktion können wir nicht nur unbewusst unterliegen, sondern auch als ein mächtiges Werkzeug bewusst nutzen.
Im NLP (Neurolinguisitisches Programmieren) wird dieses bewusste Einsetzen von Reiz gesteuerten Emotionen „Ankern“ genannt. Hierbei ist es möglich gezielt Gefühle und Zustände mit einem Reiz zu kombinieren und auf Wunsch abzurufen. Vereinfacht gesagt bedeutet das: Man kneift sich in den Unterarm und fühlt sich z.B. selbstsicher. Dabei „erinnert“ sich unser Unterbewusstsein an die Reaktion, welche auf den Reiz (das Kneifen) erfolgen soll und löst diese automatisch aus.

Die genaue Durchführungsweise des Ankern hier zu erklären ist jedoch viel zu aufwändig und es bedarf sehr viel Übung, um diesen Effekt wirklich wirksam zu machen.

Unbewusst setzen wir in unserem Alltag sehr viele Anker und jeder wendet solche bereits an, ohne es zu wissen. Eben Unbewusst.

Jeder unserer Räume in unserem Zuhause ist mit einem Anker besetzt. Im Schlafzimmer
kommen wir selten auf die Idee Sport zu treiben und im Wohnzimmer überkommt einen
weniger das Gefühl arbeiten, als entspannen zu wollen. Dies macht solche Raumanker so effektiv, denn sind wir erstmal in dem bestimmten Raum, fällt es uns leichter in den gewollten Zustand zu kommen.
Nun werden Raum-Anker jedoch oft vermischt, was ihre Reinheit und damit Wirksamkeit stark beeinflussen kann. Denn wenn wir im Schlafzimmer anfangen Sport zu treiben oder zu arbeiten, wird dies möglicherweise unseren Schlaf beeinflussen können.

Sei total in dem was du tust

Wenn du im Büro bist, dann arbeite und versuche dich nicht mit anderweitigen Medien
abzulenken. Kein Facebook, keine E-mails, lediglich arbeitsbezogene Dinge. Wenn du im
Schlafzimmer bist, dann entspanne dich.
Versuche deine Raumanker rein zu halten und lasse dein Unterbewusstsein in der gewünschten Situation für dich arbeiten.

 

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